Der Gedanke in seiner elementarsten Form. Kurz, prägnant und ungeordnet.

 

Aphorisches

 

Sofern nicht anders angegeben, stammen die Aphorismen vom Wortklauber.

  • Das Versprechen der Wolken hält für den Träumer nur so lange, bis er versucht, sich in die Wolken zu legen.

  • Die Wucht der Enttäuschung sinkt, je niedriger die Erwartung ist.

  • Verstehen kannst Du nur die Vergangenheit, leben musst Du die Zukunft.

  • Wer alles herunter macht, muss bald tief hinunter steigen, um noch irgendetwas zu haben.

  • Selbstgespräche geben mir die Chance, in jedem Fall recht zu behalten.

  • Nur wenn Du schwer zu tragen hast, hinterlässt Du tiefe Spuren.

  • Wer es allen recht macht, macht recht wenig.

  • Glaube, Hoffnung, Liebe: Am Grab der Hoffnung glaube ich nicht mehr an die Liebe.

  • Ich surfe auf einer Welle der Enttäuschungen.

  • Meinung (die): Ansicht, Auffassung, Einstellung, Überzeugung, die von der Ehefrau grundsätzlich als falsch betrachtet wird.

  • Das Leben ist eine unendliche Reihe von Verletzungen.

  • In meinen Träumen erzähle ich mir Geschichten vom besseren Gestern. Was da alles gewesen sein hätte können!

  • Meist ist Fressen die einzige Möglichkeit nicht antworten zu müssen.

  • Wenn ich an all die Tage zurückreisen könnte, an denen ich es verkackt habe, wäre ich die nächsten Jahre terminlich ausgebucht.

  • Hoffnung ist ein Selbstmordversuch durch den Sprung aus dem ersten Stock.

  • Man kann nur Lehren ziehen aus dem, was man nicht vergisst. (Heller, André)

  • Der Imperativ ist das Eleision meines Lebensdienstes.

  • Deine Antwort sei nicht "Ja" und "Nein" sondern "Ich finde, dass..." und "So wie ich es sehe..."

  • Ist jemand, der ein "Bitte" erwartet, verbittert?

  • Du machst mich klein und ich fresse, damit ich wieder großer werde: Ein Teufelskreis

  • Ich sehne mich nach einem Leben als Eremit.

  • Und wenn sie es oft tun, ist es kein Fehler, dann ist es ihr Charakter.

  • Sobald man alles verloren hat, wird man zum stillsten Menschen der Welt.

  • Kurz habe ich mir gedacht, es wäre vielleicht sinnvoll zu denken.

  • Die schlimmste Einsamkeit lebte ich in der Zweisamkeit meiner Ehe.

  • Die Tränen, mit denen du dich in den Schlaf weinst, sind der Fluss, der deine Seele ertränkt.

  • In einer Beziehung ist es wichtig, dass einer das Privileg hat, den anderen wie einen Hund zu behandeln.

  • So viele Versprechen, freut sich die Liebe. So oft versprochen, lacht die Realität. (Benni und Antonia)

  • Dass ich Dich in eine Situation gebracht habe, war mir nicht bewusst. Entschuldigung, dass ich meine Wahrnehmung geäußert habe.

  • Für Schmetterlingsliebende fühlt sich Partnerschaft an wie Stacheldraht.

  • Zärtlichkeit, kaschmirne Wärme, sanfte Geborgenheit - ich habe viel davon. Und Du?

  • Wer die Liebe fühlen durfte, weiß die Freundschaft zu schätzen. (Gabriel Barylli, Butterbrot)

  • In der Regel ist es besser zu schweigen, wenn man recht hat.

  • Im Wörterbuch gibt es tatsächlich spanische Begriffe für Wertschätzung und Empathie.

  • Ich bin kein Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt. Ich stopfe mir nur das Maul voll und halte die Papp'm.

  • Ich bin nicht unglücklich, ich bin disloziert glücklich.

  • Irgendwann bin ich falsch abgebogen. Es gibt Zeiten, da scheint der Weg eh zu passen. Es gibt auch heute.

  • Jeder ist seines Glückes Schmied. Nur der Hammer hat ein fieses Eigenleben.

  • Auch ohne die Begabung glücklich zu sein, gibt es eine Pflicht zu leben. (Schirach,  Ferdinand von)

  • Ich wünsche mir jemanden, der einfach nur zufrieden ist (Franz Josef I)

  • Freedom is just another word for nothing left to lose. (Kristofferson, Kris)

  • Aber gerne kannst Du den Fernseher aufdrehen, wenn ich Musik höre. Jeder hat eben seine Prioritäten.

  • Ein glimmender Traum trifft auf den Zundfunken der Phantasie und verglimmt?

  • Mein Leben ist ein einziger Traum. Manchmal stehe ich neben mir und frage mich, warum ich den Mund halte, schweige,

  • Die wahre Unabhängigkeit bedeutet, jegliche Verantwortung prinzipiell von sich zu weisen und eigene Pflicht anderen moralisch aufzuerlegen.

  • Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz.

  • Dann schalte ich auf Autopilot und lasse mich durch den Sog treiben. 

  • Schikanieren - Reagieren - Ignorieren 

  • Unzulänglichkeiten im Bemühen sind für dich die Wurzeln des Bösen. Die Pflanze stirb noch vor die Idee zum Wunsch wird.

  • "Du brauchst nicht schon wieder das Opfer sein." - "Vielleicht nicht, aber wäre ich der Sieger, wäre ich nicht hier."

  • Die Stimmung stimmt bestimmt nicht.

  • Wenn Ihr euer Reibebaumspiel spielt, fühle ich mich wie der Baum an den die Hunde pissen.

  • Komm, o Schlaf,  und rette mich in den Schutz deiner Dunkelheit. 

  • Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so schwer? (Hesse, Hermann)

  • Ana is immer das Oaschloch, ana bin immer nur i.

  • Selbstgerecht ist ungerecht

  • Wenn es keinen Grund gibt zu bleiben, ist es Zeit zu gehen.

  • Das Leben öffnet täglich neue Türen, nur um sie dir, wenn du durchgehst, auf die Nase zu schlagen.

  • Wertschätzung: Ich schätz, dass wert nichts.

  • "Warum?" - "Frag nicht, es ist so." (Schneider: Schlafes Bruder)

  • Jede zwischenmenschliche Beziehung besteht zumindest aus zwei Seiten und birgt somit auch zumindest zwei Wahrheiten. (Toxische Pommes)

  • Und du weißt jede Sekunde, warum sie sich getrennt haben.

  • Ungerecht würde immerhin das Wort 'gerecht' beinhalten.

  • "Was wünscht du dir von der Zukunft?" - "Zukunft! "

  • Wie viel Zeit auch vergehen mag, das Herz wird immer ein Verräter sein. (Faletti: Der Frauenhändler)

  • Du kannst versuchen zu entscheiden, was du mit deinem Leben anfangen willst, aber häufig ist es das Leben, das entscheidet, was es mit dir anfängt. (Faletti: Der Frauenhändler)

  • Wie geht es dir! Ich habe eine Frau und eine Tochter, das hilft mir nicht nachzudenken. (nach Faletti: Der Frauenhändler)

  • Wer schweigt, wenn er unrecht hat ist weise. Wer schweigt, wenn er recht hat, ist verheiratet.

  • Das Schwere ist, dass der Mensch Gefühle nicht nur hat, sondern auch weiß, dass es Gefühle sind, und dass er diese Gefühle in ein Verhältnis setzt zur Vergangenheit, zu gewissen Dingen, die irgendwann vorgefallen sind. Sie sind Teil des Tages, aber doch lebensfähiger als ein Moment, weniger gebunden an die Zeit der Uhr. Man empfindet auch, wenn man an etwas denkt, das Jahre zurückliegt. (Arno  Geiger: Anna nicht vergessen)

  • Zum Glücklichsein müsste ich erst einmal sein.

  • Es gibt kein kein Leben vor dem Tod

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